Aktuelles

Liebe Freundinnen und Freunde von Project Human Aid,

die vergangenen Monate waren eine schwere Zeit für die Menschen in
Burundi – und die Lage im Land bleibt angespannt. Wohin der Weg Burundi
in naher Zukunft führen wird, dazu kann wohl niemand eine zuverlässige
Prognose abgeben. Eines aber steht fest: Gerade jetzt, in der Krise,
brauchen „unsere” Schülerinnen und Schüler sowie die vielen weiteren
Menschen in Burundi, die von unserer Arbeit profitieren, verlässliche
Partner, die an ihrer Seite stehen. An unserem Einsatz für Burundi wird
sich also nichts ändern: Unsere Projekte laufen alle weiter, regelmäßig
kommen neue hinzu – und wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diesen Weg
weiter mit uns gingen!

Ihr Team von Project Human Aid

 


Auf der Suche nach Arbeit

ArbeiterDie Verpflichtung von Arbeitskräften für unsere Baustellen wie hier in Kivoga ist regelmäßig eine schwierige Angelegenheit, denn stets kommen mehr Menschen zum “enrôlement”, als wir beschäftigen können. Für unsere burundischen PHA-Kollegen heißt das: ganz viel diskutieren, Unmut ertragen, beschwichtigen, abwägen. SIe hoffen aber, dass sie auch dieses Mal wieder eine faire Lösung gefunden haben.

Umfriedung

Die Sicherheitssituation in Burundi (nicht erst in diesen schwierigen Zeiten) macht es notwendig, dass wir das Gelände unserer Berufsschule für Mädchen und junge Frauen in Kivoga umfrieden, zumal es in einem der Gebäude auch Gästezimmer gibt. Sie dienen nicht nur zur Unterweisung der Schülerinnen, die hier Hotelfachunterricht erhalten, sondern – im Sinne einer Autofinanzierung der Schule – auch zur Vermietung etwa an Geschäftsreisende, Fernfahrer oder BesucherInnen der Ortschaft und Region Kivoga. 250 Meter Mauer müssen jetzt gebaut werden – die Arbeiten laufen auf Hochtouren.

Mauer_ziegel

Mauer_hoch

Mauer_gross

Endlich Zeugnisse

B-familienangehoerigeA-uebergabe-zeugnisLetzte Woche fand eine Feier an unserer Berufsschule für Mädchen und junge Frauen statt, bei der den Absolventinnen der Vorjahre feierlich ihre Zeugnisse überreicht wurden, auf die sie wegen der nicht mehr sehr kooperativen regionalen Schulbehörden sehr lange warten mussten. Das hat einen Großteil der Frauen zum Glück aber nicht davon abgehalten, sich bereits Arbeit zu suchen – viele erfreulicherweise gleich bei den von uns vermittelten Praktikumsbetrieben.

Besonders schön: wir hatten natürlich auch die Eltern der Absolventinnen eingeladen, die teilweise zunächst von der Idee nicht sonderlich begeistert waren, dass eine Tochter eine Berufsausbildung machen will. Im Namen aller Familien tat dann aber ein Vater (siehe Foto) sehr herzlich und wortreich seinen tiefen Dank für das Engagement von Project Human Aid kund – und diesen Dank geben wir hiermit gerne weiter!

D-absolventinnen-mit-denis-und-chantalE-nach-der-ceremonieC-ouguagua

Fahrt Abschlussklasse

klassenfahrtklassenfahrt_wasserfallAuch in diesem Jahr haben wir den Schülerinnen und Schülern der Abschlussklasse unseres Internats in Kivoga wieder einen kleinen Tripp durch ihr Land spendiert. Wegen der gefährlichen Situation in Bujumbura ging es dieses Mal nicht in die Haupstadt, sondern nach Gitega und zu den Chutes de la Karera.

Sponsorenlauf in Meßkirch

Sponsorenlauf_MeßkirchAuch die Schülerinnen und Schüler des Martin-Heidegger-Gymnasiums in Meßkirch sind bei einem Sponsorenlauf für uns voll durchgestartet. Mit dem Geld, das sie erlaufen haben, können wir unser kleines Internat in Kivoga ein Jahr lang betreiben – murakoze cane (vielen Dank)!!!

Mitgliederentscheidung für die Anhebung der Vergütung von Thomas Fischer

Mitgliederbefragung1Im Juni hat der Vorstand die Vereinsmitglieder von Project Human Aid anstelle einer außerordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich darüber befragt, ob wir die Vergütung unseres Vereinsvorsitzenden (und faktischen Geschäftsführers) Thomas Fischer nach oben anpassen dürfen oder nicht. Der wichtigste Grund für diese Initiative ist das seit Beginn der Entlohnung der Arbeit von Herrn Fischer 2008 erfreulicherweise weit mehr als verdoppelte Volumen an Spenden und Fördermitteln, das natürlich auch einen gestiegenen Aufwand bei der Projektkoordination mit sich bringt.

92 unserer 138 Mitglieder haben auf die Befragung geantwortet, das ist eine Wahlbeteiligung von 66,7 %. Und ausnahmslos alle Antworten haben sich für die vorgeschlagene Anhebung ausgesprochen! Vielen herzlichen Dank für die tolle Unterstützung und das schier unglaublich positive Ergebnis, das nebenbei natürlich auch die sehr hohe Wertschätzung unserer Mitglieder für die Arbeit von Herrn Fischer ausdrückt.
Herr Fischer erhält folglich für seine Tätigkeit ab August 2015 monatlich 450 € statt bisher 330 € aus den Einnahmen des Vereins. Herr Fischer ist damit immer noch „nur“ im Rahmen einer geringfügig entlohnten Beschäftigung für Project Human Aid tätig. Insbesondere sei auch denen gedankt, die aus diesem Anlass die Höhe ihrer Mitgliedsbeiträge angehoben haben. Großartig!