Höchstpersönlich

Unser Projekt in Giharo – der Umbau eines maroden Gebäudes zu drei Klassenzimmern – hat für einiges Aufsehen gesorgt. Hier, im äußersten Osten Burundis, kommt nicht oft Hilfe von Außen an. Entsprechend ausgelassen wurde gefeiert, und der Bischof hat es sich nicht nehmen lassen, die Einweihung der Räume höchstpersönlich vorzunehmen.
tanzen_2BischofTanzen

Was noch fehlt

Die Grundschule von Kivoga hatte damit begonnen, drei Klassenzimmer zu bauen, für die sie selbst die Mittel gesammelt hatte, doch dann ist auf halbem Wege das Geld ausgegangen. Jetzt sorgen wir für das, was noch fehlt, unter anderem Fenster, Türen und Dach.

kivoga_180607

Die Hilfe hat das Ziel erreicht

Die Klassenzimmer in Giharo sind fertig! Wie uns Direktor Richard Nshimirimana sagte, freuen sich die Schülerinnen und Schüler ganz besonders, dass sie in der entlegenen Region, in der sie leben, auch einmal Hilfe von Außen erreicht hat. Wir sagen: Gern geschehen!

180607_giharo

FAIR HANDELN

rolandkickerstandDie Fair Handeln in Stuttgart ist Deutschlands älteste und bedeutendste Messe für Fair Trade und global verantwortungsvolles Handeln mit rund 180 internationalen Ausstellern. Die Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), die bereits einige unserer Projekte gefördert hat, hatte Project Human Aid eingeladen, unsere Arbeit auf der Messe zu präsentieren. Unser Mitglied Roland Mayer-Frei war am Samstag, der traditionell besonders besucherstark ist, von 10 bis 18 Uhr vor Ort und konnte zahlreiche Besucher ansprechen. Dabei war ein am SEZ-Stand aufgestellter Tischkicker ein guter Anknüpfungspunkt, um Aufmerksamkeit zu erzeugen. Die Gelegenheit wurde auch genutzt, um sich mit anderen Ausstellern auszutauschen, die sich in Burundi engagieren.

Fair_HandelnSEZEine Premiere gab es in diesem Jahr übrigens für den Stand „Burundi Corner“. Hier konnten die Besucher der Fair Handeln mehr über Burundi, das Partnerland Baden-Württembergs, und die Situation von Frauen in dem ostafrikanischen Staat erfahren. Drei Unternehmerinnen aus Burundi stellten ihre Produkte vor, darunter Kleidung aus der Rinde von Feigenbäumen.

Vor Ort

Im Februar 2018 machte sich bereits zum zehnten Mal eine Gruppe um den PHA-Vorsitzenden Thomas Fischer nach Burundi auf, um sich vor Ort einen Eindruck von unseren Projekten zu verschaffen, mit Schüler*innen, Lehrpersonal und Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und um Neues zu planen.

2018_jenteMit dabei war auch die Studentin Jente Weis (20) aus dem Raum Freiburg. Für sie war es der erste Besuch in Burundi – Hier schildert sie ihre Eindrücke.

Männer, die auf Pläne starren

In nicht allzu ferner Zukunft soll hier unser neues Internat für Kivoga entstehen. Höchste Zeit, einmal vor Ort mit den Ingenieuren Bauskizzen und Kalkulationen zu studieren – das macht’s dann irgendwie doch greifbarer, als sich alles immer nur am Bildschirm anzusehen.
plan

Kwīga Kirundi

Trying to learn more Kirundi. On this picture: abirabure bane, abazungu batanu (4 black, 5 white people). C’est correct, chères amis burundaises? (The one being initially a bit shy was quite keen to see the photo later :)
Kirundi

Rückbau

In Giharo im Osten Burundis haben wir mit dem Umbau eines maroden Gebäudes zu drei Klassenzimmern begonnen. Schritt eins: weg mit dem alten Dach und den baufälligen Teilen der Mauern.

Giharo_Rueckbau